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Venezuela: Der Staat übernahm heute die Kontrolle über die Ölförderanlagen

Apporea 1.5.2020

Caracas. Der venezolanische Staat übernimmt ab heute die Kontrolle über die Ölförderungsanlagen im Orinocogürtel (Faja del Orinoco), wo sich die weltweit größten Rohölvorkommen auf Weltniveau befinden, meldet Apporea.
Tausende jubelnde Arbeiter haben derweil die Ölfelder Venezuelas besetzt und damit offiziell die Verstaatlichung der fünftgrössten Ölindustrie der Welt vollzogen.


Dazu fand eine Veranstaltung auf dem Gelände des Criogenico - Komplexes Jose statt unter Teilnahme von Präsident Chavez, Vertretern der Energiewirtschaft und zahllosen Ölarbeitern.
Mit diesem Schritt beendet der Staat die Wiedererlangung der Ölanlagen des Landes und macht der Privatisierung ein Ende, die in den 90er Jahren begonnen worden war.
Bei gemischten Gesellschaften hat der venezolanische Staat künftig einen Anteil von mindestens 60%.

Das entsprechende Dekret zur Verstaatlichung war bereits im Februar von Präsident Chávez unterzeichnet worden.

“Wir machen vom Recht Gebrauch, die Naturressourcen zu Gunsten des Volkes zu verwalten“, sagte der Energieminister der linksnationalistischen Regierung, Rafael Ramirez, in Caracas. Ramirez bekräftigte laut Telesur, daß das wichtigste die volle Kontrolle der Öl - Souveränitat durch das Volk und durch die Ölarbeiter sei. Er dankte den “Männern und Frauen, die Tag für Tag den bolivarianischen Prozeß möglich machen, der sich auf ganz Lateinamerika ausweitet”

“Es ist ein Tag des Festes für uns, ein glücklicher Tag, ein Tag der Fröhlichkeit, des Charismas und wir unterstützen einmal mehr den revolutionären Prozeß des Commandante Hugo Chavez”, teilte ein Ölarbeiter dem Fernsehsender Telesur mit.
Arbeiter in roten T-Shirts mit der Aufschrift ‘Ja zur Nationalisierung!’ hatten bereits kurz nach Mitternacht (Ortszeit) Ölanlagen im Orinoco-Gebiet, in dem die grössten Ölreserven der Welt vermutet werden, friedlich besetzt. Bislang hatten dort ausländische Firmen das Sagen. Staatschef Hugo Chávez hatte auch eine militärische Besetzung von Feldern zum 1. Mai angekündigt.

Nach einer Meldung von nachrichten.ch hat Chavez überdies angekündigt, daß Venezuela sich aus Internationalem Währungsfonds und Weltbank zurückziehen wird.

“Der Schritt ist symbolisch, da Venezuela seine Schulden bei beiden Institutionen bereits getilgt hat.”, so nachrichten.ch.

Sein Land müsse nicht länger nach Washington gehen, «weder zum IWF noch zur Weltbank, zu niemandem», sagte Chávez. Er wolle die beiden Institutionen auffordern, «uns zurückzugeben, was sie uns schulden».

Diese seien Mechanismen des Imperialismus. IWF und Weltbank dienten zur Ausbeutung kleiner Staaten, fügte Chávez laut nachrichten.ch hinzu. Ihm schwebt stattdessen die Gründung einer neuen Kreditbank vor, die von Nationen in der Region geleitet wird. Die Abkopplung Lateinamerikas von der Dollarwährung würde damit in greifbare Nähe rücken.

Schon vor längerer Zeit teilte mir ein peruanischer Freund dazu folgendes mit: “Eigentlich müssen wir in Lateinamerika den Arabern dankbar sein, daß sie das Imperium so in Atem halten”.
Nachdenklich fügte er aber hinzu: “Das sollte uns aber nicht hindern, die schrecklichen Verbrechen der Gringos im Irak anzuprangern und ihren Abzug aus diesem gepeinigten Land zu fordern.”
Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 1. Mai 2007 von nemetico geschrieben und in die Kategorie Allgemein eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von JohnD am 1. Mai um 21:07 Uhr

Sehr gute Neuigkeiten. Da geht doch was. Hoffentlich entwickelt sich Chavez zu einem Staatsmann von Format und nicht zu einem Diktator.

Aber mal Off-Topic: zur Zeit ist ja die Türkei kräftig am Dampfen. Zufälligerweise steht jetzt an oder ist am Laufen: Die Bilderberg-Konferenz in Istanbul!

Gibt es dazu schon aktuelle Meldungen?

Kommentar von jacomo am 1. Mai um 21:23 Uhr

zu chavez stimme ich zu.

‘viva chavez’….hope you stay cool..man.

Kommentar von Jörg am 1. Mai um 21:50 Uhr

…jetzt bin ich nur auf die Pressemedungen hier in Deutschland gespannt.
Da wird Chavez und seine Verstaatlichung bestimmt wieder so hingestellt, als ob es das schlimmste der Welt sei.
IWF und Weltbank werden wohl alle Hebel in Bewgung setzen um zu verhindern, dass dieses Ereignis die “Runde” macht.
Ein plötzlicher Flugzeugabsturz von Chavez kann ich mir zur Zeit ganz gut vorstellen.
Aber endlich mal EINER der es wagt den USA in den Allerwertesten zu treten….

Was die Türkei betrifft so blicke ich da nicht durch, was ich auf jeden Fall nicht glaube sind die Meldungen in unserem Mainstream….wäre interessant, wenn jemand hier die Realität mal darstellen könnte

Kommentar von nemetico am 1. Mai um 22:01 Uhr

@Jörg
Auf wirkliche PresseMELDUNGEN zu Venezuela, Bolivien, Ecuador können Sie leider lange warten. Imperiumstrolle etwa im telepolis-Forum kolportieren sogar die -erlogene- Behauptung, Chavez hätte “die freie Presse verboten”. Berichterstattung über Venezuela gibt es kaum, da muß man leider auf lateinamerikanische Quellen zurückgreifen. Der Speigel übt sich gelegentlich in diffuser, aber sichtlich verunsicherter Häme.

Kommentar von nemetico am 1. Mai um 22:04 Uhr

tolle Diskussion im STERN - Forum zu einem guten, aber nicht sehr guten (weil unzureichenden) aber trotzdem mutigen Artikel
Kaum Imperiumstrolle bisher.

Kommentar von Tobias am 1. Mai um 22:36 Uhr

Bei dem Bericht über Venezuela beiTagesschau.de wird die Weltbank als nützliche Institution dargestellt, die den verwüstetenden Ländern des 2. Weltkriegs mit ihren Krediten einen Gefallen getan hat. In Wirklichkeit ist die Weltbank ein Monster und ein Dieb. Die betroffenen Staaten wurden mit der Kreditvergabe in eine hoffnungslose und auswegslose Abhängingkeit getrieben, welche den Gläubigern eine zur Korruption predestinierte Machtposition einräumt.
Nicht anders verhält es sich mit dem IWF. Eine Insitution die sich zum Ziel gesetzt hat den nicht industrialisierte und somit chancenlosen Großteil der Weltbevölkerung zu versklaven indem sie in die Schuldknechtschaft getrieben werden. Einer dieser Schreibtischtäter ist zur Zeit unser Bundespräsident der ehemalige Präsident des IWF, Hort Köhler.

Leider sind die reichen Ölvorkommen der einzige Grund warum Venezuela sich aus seiner Schuldknechtschaft befreien konnte.
Was Chavez jetzt als Sieg des Sozialismus feiert ist nichts anderes als Glück. Seine großzügigen Geschenke an die Armen von Caracas kann er sich nur durch das Öl-Geld leisten. Diese Revolution ist alles andere als das, weil sie auch nur durch ungedeckte Euros und Dollars finanziert wird. “Commandante Chavez” wird aber einen Teufel tun und das “seinem” Volk erklären.

Kommentar von Tobias am 1. Mai um 23:05 Uhr

@ nemetico

Zu der Sternsikussion : Kennst du diese Karte? Das ist das Ziel

Kommentar von nemetico am 1. Mai um 23:15 Uhr

@Tobias
Der eigentliche Sinn des zynischen kommentars zu Venezuela wird mir nicht klar. Allerdings ist mir bewußt, daß zu Chavez/Lateinamerika die imperialen Suggestionen im Sinne des “Wahrnehmungsmanagements” (so nennt man Propaganda in erlauchten Kreisen) noch wirksamer bisher waren als bisher im Falle Irak. Auch Saudi - Arabien, Irak und Iran haben so ein “Glück” mit dem Öl. “Geschenke an die Armen” gab es dort aber nicht. Was der Hinweis auf “ungedeckte Euros und Dollars” soll, bleibt schleierhaft.
Tatsächlich ist Venezuela durchaus in der Lage, seine eigene Bevölkerung zu ernähren und sogar massiv Nachbarländer zu unterstützen. Beispielsweise hat Venezuela Schulden Argentiniens beim IWF abgelöst und strebt eine südamerikanische Währungsunion an. Die Abkoppelung des südamerikanischen Wirtschaftsraumes vom Imperium ist nicht nur eine mögliche, sondern eine realistische Perspektive, die eine wesentliche Voraussetzung hat, nämlich politische Macht und Unabhängigkeit vom Imperium. Dieses hatte nämlich den chile-ähnlichen Putsch gegen Chavez seinerzeit versaubeutelt und nun traut ihm niemand mehr über den Weg. In ganz Lateinamerika sind die us-hörigen neoliberalen Regierungen am Wanken.
Aber es ist gewiß einfacher, sich dem Zynismushinzugeben und bedeutungsvoll davon zu schwandronieren, was Chavez “seinem” Volk angeblich verschweigt (was eigentlich?).
Übrigens ist “Geschenke an die Armen” auch eine imperialistische Suggestion, denn es geht nicht um “Geschenke”, es geht darum, daß die arbeitende Bevölkerung nicht nur ihren Anteil an den Früchten des Landes erhält, sondern auch die Kontrolle darüber ausübt (control obrero).
Das ist zumindstens eine Perspektive, Sie dagegen, Tobias, haben nur Zynismus zu bieten.

Kommentar von nemetico am 1. Mai um 23:34 Uhr

Stern - Diskussion

Die Karte und die entsprechenden Pläne sind mir bekannt. Es ist nicht das erste mal, daß die USA solche Pläne schmieden. Es klappte bisher bei der Abspaltung von Panama (von Großkolumbien) und der Zerstückelung der Zentralamerikanischen Repubik. Auch in Indochina versuchten sie solchen Kram, aber erfolglos. Auch Katanga (damals im Kongo) war so ein Projekt. Und in der Biafra - Sache hatten sie auch ihre Finger drin.
Das Problem ist, daß sie ihre eigenen Vasallen dabei aushebeln müßten, z.b. Pakistan, das sie so dringend brauchen. Und Saudi - Arabien. Für Sezessionen braucht es trotz kräftiger Nachhilfe durch die CIA immer auch noch sezessionistische Bewegungen. Im Irak haben sie sich ordentlich verrant, der Kurswechsel zu den Sunniten als “good guys” ist panisch und ihre schiitische Kollaborateursbasis bröckelt von Tag zu Tag.

Im Stern - Forum geht es mir lediglich darum, die Leute auf den Qaida - Fake aufmerksam zu machen, denn die meisten glauben bei aller Bush - Kritik ja noch daran, daß es so etwas wie eine autonome Qaida überhaupt gibt. Das Flase-flag-Ding wird ja immer noch nicht gesehen, und das ist der Dreh- und Angelpunkt von vielem.

Kommentar von Tobias am 2. Mai um 00:02 Uhr

Ich stimme ja damit überein, das Chavez einen gemeinschaftlichen Gedanken hat, der auch aus deiner Sichtweise nicht ohne Nutzen für das Volk sein wird.
Aber das er durch sein Programm eine Unabhängigkeit vom Imperium erreichen kann, ist eine Illusion. Daher werde ich dir auch den Sinn von den “ungedeckten Euros & Dollars ” erklären. Gegen was wird Chavez denn sein Öl eintauschen? Gegen Gold oder gegen Währungen? Gegen Währungen. Venezuela kann nur mit Devisen an der Wetlwirtschaft teilhaben.Aber diese Währungen sind nicht gedeckt. Das ist eine Tatsache. Zwar läuft das System noch ab sie sind nicht gedeckt. Also erklärt er hier seinem Volk etwas von Freiheit aber das ist wieder eine Lüge denn Venezuela kann eben nur mit Euros und Dollars an der Weltwirtschaft teilnehmen und kann weltweit nur mit Euros und Dollars Güter und Deinstleistungen einkaufen und er kann nur mit ausländischen Gütern und Dienstleistungen sein Land nach aktuellen Maßstäben aufbauen.
Ich glaube nicht das die Abkopplung der venezulanischen Wirtschaft eine realistische Perspektive ist. Das müsste eine Abkopplung vom Dollar/euro bedeuten. Das geht aber aus den oben genannten Gründen nicht.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehen würde wäre eine eigene zinsfreie Geldwirtschaft in der Geld tatsächlich nur ein Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel ist.
Aber diese Karl Marx Scheiße hat bisher nur dazu gedient, die Menschen zu versklaven.

Außerdem soll sich die Bevölkerung doch selbst ernähren. Warum schafft man wieder eine erneute Abhängigkeit in diesem Fall eine nahezu totale (wenn man sich sein Programm betrachtet) Abhängigkeit vom Staat via Sozialismus ?
Gut, wenn es Chavez nicht machen würde, dann würden es die Jungs von außerhalb, in diesem Fall das Imperium mit Sicherheit noch viel schlimmer machen aber ich frage mich nur ob das überhaupt sein muss und warum man die Bevölkerung nicht generell in Ruhe lassen kann( und warum die Bevölkerung nicht generell in Ruhe gelassen werden will und jetzt wieder Chavez zujubelt ??). Sicher in der heutigen Welt ist so eine Vorstellung nichts anderes als Utopie aber Sozialismus als Lösung des Problems kommt für mich auch nicht in Frage.

Und nur weil Chavez jetzt tatsächlich den vorhandenen Reichtum mit seinem Volk teilen will, macht es ihn noch nicht zu einem Messias. Das ist auch alles nur Machtkalkül und er ist ein Machtmensch. Genau wie jeder andere Machtmenschen von Saudi-Arabien bis Irak, Iran, Kuweit und wie sie alle heißen.
Das sind alles korrupte Verbrecher. Es gibt vielleicht ein vernünftiges Beispiel wie man mit Ölreichtum umgehen kann und das ist Norwegen. Allerdings ist Norwegen auch genauso abhängig vom Imperium wie jeder andere Staat weil sich die Macht des Imperiums einzig und allein auf den Dollar stüzt.

Kommentar von Tobias am 2. Mai um 00:13 Uhr

Ja das ist der Dreh und Angelpunkt. Das ist das Prinzip des Krieg gegen des Terrors. Da würde natürlich alles in sich zusammenfallen wenn die Leute das mit al-Quaeda begreifen.

Und genau das ist der Punkt!!
Es fällt mir nicht leicht und ich ich veröffentliche das hier nicht gerne aber leider leider hat es genau dieser Mann erschreckend genau auf den Punkt gebracht :
Und zwar in “Mein Kampf” ( auf englisch)

“All this was inspired by the principle - which is quite true in itself - that in the big lie there is always a certain force of credibility; because the broad masses of a nation are always more easily corrupted in the deeper strata of their emotional nature than consciously or voluntarily; and thus in the primitive simplicity of their minds they more readily fall victims to the big lie than the small lie, since they themselves often tell small lies in little matters but would be ashamed to resort to large-scale falsehoods. It would never come into their heads to fabricate colossal untruths, and they would not believe that others could have the impudence to distort the truth so infamously.”

Diese eiskalte bestialische Prinzip wird genau heute wieder mit dem “War on Terror” angewendet. Da soll mir jemand erzählen, was er will.

Kommentar von Caracalla am 2. Mai um 00:34 Uhr

Völlig OT

Wieder mal was neues von Spon, diesmal von Steingart, einer der Oberbosse vom Spiegel der jetzt in die USA geht um näher bei seinen Herrn und Meister zu sein. Ein Wirtschaftsjournalist :) Solche Leute wir er sind verantwortlich das der Spiegel vom ehemaligen Sturmgeschütz des Demokratie zur neoliberalen Güllepumpe verkommen ist.

Sein Artikel ist eine Huldigung, ein Kotau vor Merkel. Richtig billige PR-Maßnahme.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,480435,00.html

Kommentar von JohnD am 2. Mai um 03:57 Uhr

Zur Karte des Orients: den ganzen Stress hätte man sich ersparen können, wenn man seinerzeit auf die Pläne von Lawrence von Arabien zurückgegriffen hätte, der die Region sehr gut kannte.

Kommentar von jacomo am 2. Mai um 07:16 Uhr

nur kurz zu diesem spiegelding.
ich bin froh, das ihr mir die moeglichkeit eroeffnet, durch eure spiegelzitate, vermeiden zu koennen immer den ganzen ’scheiss’ lesen zu muessen.

dieses, von einem, durch wirre nebel wandernden steingart, loblied auf den hosenanzug, laesst mich wundern, wieviel positives man wohl einem eingewachsenen zehnagel abgewinnen koennte.

bei beurteilungen ueber (zentral) suedamerika, sollte man doch etwas sensibler sein.
auch wenn so offensichtlich getrennt von den americas, nur unbewusst als “latino” im bewusstsein, reden wir von den indigenen, die ebenso ‘nur’ einen teil des kontinentalen massakers, vom norden kanadas bis nach argentinien, darstellen.

ich war unter anderen bei den navajos/arizona und fuhr durch die cherokee-resevation in north-carolina. reservation?…kenn ich noch aus cowboy und indianer-filmen.
zumindest mir, lief es eikalt ueber den ruecken, als ich das erste mal eine indianer-reservation betrat. traurige voelker, gefangen auf ihrem kontinent. und um vorerst mit diesem thema abzuschliessen,…hat sich auch sonst, seit der ‘weise man’ amerika nahm, in vielerlei hinsicht ueberhaupt nichts veraendert.

im vergleich zur lausigen situation der nordamerikanischen indigos, hat es den suedamerikanischen kontinent so richtig uebelst erwischt.
der so grausam variable leidensweg dieser menschen, ueber 500 jahre ist wohl kaum vorstellbar nachzuvollziehen.
alleine der mentale zustand der ‘latinos’ ist, nur im groben, mit einer weit verbreiteten hoffnungslosen unterwuerfigkeit gekennzeichnet.

um auf den punkt zu kommen. durch die entwicklungen der letzten jahre, geht es vielen,und immer mehr menschen in suedamerika besser als jemals zuvor. nicht nur in physischer, sondern vor allem in mentaler hinsicht.
unbekannte gefuehle muessen erlernt und gehandhabt werden, wie zb. glueck, zufrieden/geborgenheit oder selbstwert und sinn.

da dies alles andere als den plaenen der bisherigen sklaventreiber und ausbeuter entspricht, wuerde man nur zu gerne, das ganze schon im keim ersticken. wie auch immer.

‘this is the sozialism of the 21st century’…’this is the century of ‘latino america’.
es wird besser werden…schlechter konnte es nicht mehr.

ausserdem ist suedamerika nicht nur ‘oel’.
es ist reich an vielem, welches zu groebsten konditionen ‘uns’ gehoeren sollte.
ich kenne und mag latinos…aus meiner erfahrung, ein schlichtes und gutes volk. lasse man sie schlicht besser tun, sie haben es verdient.

ps. sollte jemand angenommen haben, das ich den wirren kram von tobias, diesbezueglich nicht erwaehne, enttauesche ich hiermit.
stereotypisch, kalt-inkompetenter bloedsinn.
vom ‘commandante’, ueber die ‘karl marx scheisse’, ‘messia’, ‘machtmensch’, ‘korrupter verbrecher’, ….
und beim themen-wechsel gibts ‘mein kampf’ auf english.
da wird mir so richtig schlecht.

Kommentar von hacken am 2. Mai um 08:08 Uhr

Hoffentlich werden immer mehr Länder sich von der Weltbank abwenden, den Dollar nicht mehr als Weltwährung anerkennen.
Dadurch verliert der Dollar seinen Wert und die Amis können somit nicht mehr ohne weiteres unendlich Schulden machen.
Das bedeutet den totalen Bankrott der U.S.A.!!!

Kommentar von Tobias am 2. Mai um 10:59 Uhr

“durch die entwicklungen der letzten jahre, geht es vielen,und immer mehr menschen in suedamerika besser als jemals zuvor. nicht nur in physischer, sondern vor allem in mentaler hinsicht.
unbekannte gefuehle muessen erlernt und gehandhabt werden, wie zb. glueck, zufrieden/geborgenheit oder selbstwert und sinn.”

Also wenn ich kalt und stereotypisch schreibe, dann schreibst du nichts als ….sorry mir fällt kein Wort dafür ein….was soll man denn mit so einem Statement anfangen? Das ist lächerlich, sonst nichts.

Und warum ich das Zitat gepostet habe, hast du auch nicht wirklich verstanden, oder ?

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 11:39 Uhr

Ich bin sprachlos. So viel Hass und Neid, die man gegenüber der USA in dieser Diskussion lesen kann-das ist keine konstruktive Kritik mehr.
Venezuela kann natürlich austreten und alle werden es akzeptieren müssen. Diese Entscheidung ist aber keine gute, reiner Populismus. In einer globalen Marktwirtschaft ist es ein großer Fehler, den vor allem das arme Volk in Venezuela eines Tages bezahlen wird.
Ich finde richtig dass einfache Menschen aus dem Öl aus ihrem Land profitieren sollen. Man soll es schaffen durch bessere Infrastruktur, Investitionen in die Modernisierung der Industrie und VOR ALLEM durch Investitionen in die Ausbildung und Forschung! Wie Norwegen . Aber das macht Chavez nicht, er gibt lieber das Geld nur so für die Menschen aus. Warum auch nicht, es ist einfach, macht ihn populär und kurzfristig bringt es auch Erfolg. Wenn in 10-20 Jahren - oder auch früher Venezuela in einer Krise kommt, bitte sagt nicht, die Amerikaner seien wieder schul daran.

Kommentar von nemetico am 2. Mai um 12:18 Uhr

Ich bin sprachlos. So viel Hass und Neid, die man gegenüber der USA in dieser Diskussion lesen kann-das ist keine konstruktive Kritik mehr.

Ich wüßte auch ehrlich gesagt nicht, wie eine Massenmordmaschine “kostruktiv” zu kritisieren wäre. Vielleicht Tips geben, wie noch effizienter gefoltert werden kann? Vielleicht Ratschläge dazu, welche “False - Flag” - Sauereien noch denkbar wären? Vielleicht Anregungen , wie die Öffentlichkeit noch besser angelogen werden kann und mit welch schönen Formulierungen man Massenmorde und Massaker übertünchen kann?
Gegenüber einer Massenmordmaschine ist jede “konstruktive Kritik” zutiefst unmoralisch. Eine solche Maschine kann nur ersatzlos abgestellt werden.

Mit einem gewissen Vergnügen registriere ich Ihre “Sprachlosigkeit”. Ich recherchiere derzeit ja über die mechanismen, mit denen transatlantische “Agenturen” seit jahren daran arbeiten, die “deutsche Öffentlichkeit” Für die “US - Weltpolitik” “günstig zu disponieren”. Was mir kurzfristig Sprachlosigkeit abringt, ist die Tatsache, daß dafür ungeheure Mengen Geld verbraucht, genauer verpulvert werden. Und daß trotz immer höheren Einsatzes an Geld für Imperiumstrolle etc. der Effekt dieser Maßnahmen nicht nur immer geringer wird, sondern in sein Gegenteil umzuschlagen beginnt, das macht die “Sprachlosigkeit”, die in gewissen Kreisen darüber herrschen mag, durchaus verständlich.

Möge ihnen (diesen “Kreisen”) das Kaugummi im Halse stecken bleiben, so wie G.W. Bush beinahe die Bretzel.

Man soll es schaffen durch bessere Infrastruktur, Investitionen in die Modernisierung der Industrie und VOR ALLEM durch Investitionen in die Ausbildung und Forschung! Wie Norwegen . Aber das macht Chavez nicht, er gibt lieber das Geld nur so für die Menschen aus.

Wenn Sie ohnehin keinerlei Ahnung haben von dem, was in diesem Lande vorgeht, warum schweigen Sie nicht besser?

Kommentar von totalfreedom am 2. Mai um 12:34 Uhr

Zur Situation in der Türkei..

Das Militär in der Türkei ist besetzt mit Kemalisten. http://de.wikipedia.org/wiki/Kemalist
Die Unruhe ist sehr einfach zu erklären…das Militär fürchtet eine Verschiebung der Machtverhältnisse zu ihren Ungunsten, wenn Premier und Präsident aus derselben Partei stammen.

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 12:42 Uhr

Nur weil ich einer anderen Meinung bin, heißt es noch lange nicht dass ich keine Ahnung habe. Chavez ist ein Unglück für das Land. Genauso wie für andere Länder Hitler, Stalin, Lenin, Castro, Franco etc.
Ich finde den letzten Abschnitt nicht schlecht und auch nicht kontrovers - die besten Investitionen sind in die Ausbildung und Forschung, zumindest das sollte unpolitisch bleiben.

“Möge ihnen das Kaugummi im Halse stecken bleiben, so wie G.W. Bush beinahe die Bretzel.”

Vielen Dank. Sehr nett und vor allem professionell. Aber recherchieren kann ja heute wirklich jeder. Es gibt genug Webseiten mit vielen interessanten Verschwörungstheorien. Dann viel Spaß. Und keine böse Wünsche. Die habe ich nicht nötig. Im Unterschied zu jemandem, der nicht in der Lage ist, eine konstruktive Kritik zu schreiben.

Kommentar von Jello am 2. Mai um 13:05 Uhr

Es ist einfach nur Lächerlich was für Meinungen hier
manche Leute von sich geben, die nicht einmal
ansatzweise eine Ahnung haben was in Venezuela
wirklich vor sich geht.

Chavez ist ein Diktator, macht das Land kaputt und
investiert nicht in Bildung und Infrastruktur?

Diese aussagen sind so weltfremd, falsch und lächerlich
das es einem die Sprache verschlägt.

Woher habt ihr den euer wissen über Venezuela?
Spiegel Online, Focus oder einem anderen „Stürmer“
des Neoliberalismus?
Oder irgendwelchen drittklassigen Verschwörungsseiten
die ausser über Bilderberger Konferenzen, den Weisen von
Zion oder Hitler lebt am Südpol bullshit nichts vernünftiges
zu sagen haben?

Fakt ist das sich der Lebensstandard der breiten Masse
der Bevölkerung seit dem Amtsantritt von Hugo Chavez sich
deutlich gebessert hat.
Fakt ist auch das er in demokratischen Wahlen von der
überwältigenden Mehrheit der Menschen in Venezuala
gewählt wurde.

Die Zustimmung für ihn und für seine Regierung steigt
in Venezuela Jahr für Jahr an und die Menschen
stehen auch hinter ihm.

Das ist nämlich das einzige was zählt. Was die Venezolaner
wollen und wie sie ihr Land ihre Gesellschaft gestalten möchten.
Das geht weder die US-Amerikaner noch die Europäer an.

Natürlich braucht man politische Macht um seine Ziele
durchzusetzen. Wer was anderes behauptet hat jeglichen
Kontakt zur Realität verloren.

Aber zu behaupten Chavez wäre ein Machtmensch und
es gehe ihm somit nur darum an der Macht zu bleiben ist
absolut Lächerlich.

Würde es ihm nur darum geht macht auszuüben, weiter
in seinem Präsidentenpalast zu sitzen und wie eine Made
im Speck zu leben, so hätte er doch brav den Kurs
weitergemacht den die USA von ihm erwartet.

Er ist doch seit 1998 gewählter Präsident von Venezuela
und er hätte einfach so weitermachen können wie seine Vorgänger.
Das Volk im Elend lassen, beste Voraussetzungen für die ausländischen
Investoren garantieren und schön dafür zu sorgen das der Profit
und das ÖL weiter Richtung USA fliessen. Er könnte problemlos
weiter seine Macht genießen und er wäre ein geliebter
Vasall Washingtons.

Das er eben das nicht macht und sich für eine Politik einsetzt
von dem alle Venezolaner profitieren und sich selbst mit den
USA anlegt zeigt das er ein Idealist ist und kein reiner
„Machtmensch“.

Vor allem wieder das Geheule über die arme USA die
hier von den bösen Anti-Amerikanern grundlos angegriffen
wird zeugt nur von einer absoluten Politischen Ahnungslosigkeit

Die gute liebe USA hat ja nur 2002 versucht
Chavez durch einen Putsch beseitigen zu lassen um einen Diktator
einzusetzen der nach ihrer Pfeife tanzt. Zum Glück ist dieser aber
innerhalb von 48 Stunden an dem breiten Widerstand der Bevölkerung
gescheitert. Soviel zum Demokratieverständnis der USA die
ja angeblich freie Wahlen respektiert und der Vorreiter der Demokratie
ist.

Abgesehen davon Investiert Chavez Milliarden in Bildung,
Gesundheitswesen und Infrastruktur.
Das Geld aus dem Ölhandel das früher in den Taschen von
Grosskonzernen gelandet ist kommt nun den Menschen
in Venezuela zugute.

Es geht den USA und auch der EU doch nur darum den immensen
Ölreichtum weiter für die Kapitalinteressen auszubeuten.
Venezuela darf natürlich hierbei auch nicht zu erfolgreich sein und
damit für die anderen Länder Latein und Zentralamerikas ein
Beispiel setzen. Diese könnten sich ja dann auch weiter vom
Imperium abwenden.

Es ist deshalb kein wunder das die Konzernmedien hier eine
Propaganda Offensive starten und diese immer weiter verstärken werden.

Die Aussage es gibt keine Alternative zum Neoliberalismus wird von
Chavez widerlegt. Und das Jahr für Jahr mehr.

Wer halbwegs Englisch kann dem empfehle ich folgende
Dokumentationen über Venezuela:

http://video.google.de/videoplay?docid=4991354545733857055&q=hugo+chavez+greg+palast

http://video.google.de/videoplay?docid=-2753431736799745990&q=hugo+chavez+greg+palast

und folgende Dokumentation über den Putsch 2002 und dessen Hintergründe.

http://video.google.de/videoplay?docid=5832390545689805144&q=hugo+chavez

Kommentar von nemetico am 2. Mai um 13:05 Uhr

Der Verfasser hat vollkommen recht.
Weder bin ich so “professionell” wie etwa Blackwater oder Hill & Knowlton, noch bin ich willens oder in der Lage eine “konstruktive” Kritik der US - Militärmaschinerie oder ihrer “Diplomatie” zu schreiben.
Und dabei wird es bleiben. Aber recherchieren kann ja heute wirklich jeder.

Kommentar von Detlef Nolde am 2. Mai um 13:21 Uhr

Positive Entwicklung in Venezuela, der weitere Schritte gen Sozialismus folgen müssen. Eminent wichtig ist auch die Erkenntnis, daß alle Errungenschaften auch gegen jedwede Umkehr gesichert werden. Das ist eine Frage sowohl der Innen- als auch Außen- bzw. Militärpolitik.

Kommentar von Jello am 2. Mai um 13:52 Uhr

“Nur weil ich einer anderen Meinung bin, heißt es noch lange nicht dass ich keine Ahnung habe. Chavez ist ein Unglück für das Land. Genauso wie für andere Länder Hitler, Stalin, Lenin, Castro, Franco etc.
Ich finde den letzten Abschnitt nicht schlecht und auch nicht kontrovers - die besten Investitionen sind in die Ausbildung und Forschung, zumindest das sollte unpolitisch bleiben.”

Eine Meinung zu haben und eine fundierte Meinung zu haben sind
zweierlei Dinge.

Was Du und auch andere Leute die Deine (leider die Offiziele)
Meinung teile nicht verstehen das die sogenannte Globaliesierte
Wirtschaft weder in Naturgesetz oder eine vom lieben Gott gesandte Tatsache ist.

Sie ist ein Zustand der von den mächtigen dieser Welt bewußt
herbeigeführt wird um den großteil der Menschheit für eigene vor
allem finanzielle Interessen auszubeuten.

Ein Zustand von dem einige wenige immens profitieren während die meisten Menschen dadurch leiden und ausgebeutetet werden.

Dies traf früher vor allem auf die dritte Welt zu. In zunehmenden Masse nun aber auch auf die USA und Europa.

Der Globale Markt, von dem Kapitalismus geprägt ist Menschen gemacht.
Sie muss überwunden werden weil sie eben für den Großteil der Menscheit nicht funktioniert. Zu sagen es gäbe keine Alternative
ist Schwachsinn.

Auch ist die Annahme Kapitalismus und Demokratie wären zwangsläufig dasselbe eine Fehlannahme. Diese Meinung
wird vor allem von den Medien verbreitet.

Demokratie ist in erster Linie nichts anderes
als die Herrschaft. Der Kapitalismus lässt aber keine
Herrschaft des Volkes da sie keine demokratische
institutionen und Funktionen besitzt. Oder wenn doch
dann in nur sehr eingeschränktem Maße wie z.B
Betriebsräte. Aber selbst diese werden in der heutigen
Globalisierten Welt immer weiter demontiert.

Es wird deshalb auch solange keine echte Demokratie
geben solange die Menschen keinen direkten Einfluß
auf die Wirtschaft ausüben können. Die Wirtschaft
die letztendlich über ihre Arbeit, Einkommen und Zukunft
bestimmt. Somit über ihre Existenz.
Wenn Menschen also nicht über ihre Existenz bestimmen
können sind sie auch nicht Frei. Folglich ist der Kapitalismus
eben antidemokratisch.

Was Hugo Chavez in Venezuela nun mit seiner bolivarischen
Revolution vollbringt ist, ob es dir gefällt oder nicht
Demokratie pur. Arbeiter schliessen sich zusammen und kontrollieren
selber die Betriebe, es gibt freie Wahlen (jeder internationale Wahlbeobachter
bestätitgt dies) und selbst die Privaten Medien die immer noch in
Hand des Grosskapitals sind und die 2002 offen am Putsch gegen
Chavez mitgewirkt haben dürfen bis heute unzensiert weiter
ihrer Arbeit nachgehen. Die Behauptung es würde irgendwie
nur auch ansatzweise freie Meinung in Venezuela unterdrückt
entsprechen nicht einmal Ansatzweise den Tatsachen.

Chavez mit Hitler, Stalin, Lenin oder Franco zu vergleichen
ist deshalb nicht nur lächerlich sondern zeugt entweder von
absoluter Ahnungslosigkeit oder Bösartigkeit. Oder von beidem.

Aber es ist natürlich immer einfach die Hitler/Stalin Karte zu
spielen wenn man keine anderen Argumente hat.

Warum nennst du eigentlich nicht z..b George Washington nicht
als abschreckendes Beispiel? Oder wie glaubst du haben sich z.b
die Nordamerikanischen Indianer gefühlt die opfer des Genozids
wurden die unter dem Staatsgründer der USA begann?

Oder Richard Nixon? Der den Putsch von Augusto Pinochet
unterstüzte um Salvador Allende zu stürzen, den demokratisch gewählten
Präsidenten von Chile. Pinochet unterjochte viele Jahre brutal sein Volk und
ermordete tausende Menschen….

Ich könnte dir hier noch Stundenlang Saubermänner der westlichen Welt
aufzählen die bis zu den Knien in blut gesteckt haben.

Das sind keine Verschwörungstheorien von irgendwelchen Spinnern sondern
Tatsachen.

Es wäre fein wenn du Deine Aussagen mit ein Paar Tatsachen anstatt nur mit
Platitüden unterlegst.

Kommentar von Pax Aeterna » Blog Archiv » Venezuela: Der Staat übernahm heute die Kontrolle über die Ölförderanlagen am 2. Mai um 14:30 Uhr

[…] · tar, den 02.05.07 in Wirtschaft, Politik, Amerika Quelle: politblog.net […]

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 15:08 Uhr

@Jello:
Ich habe nie gesagt dass es richtig ist, wenn man tausende Menschen umbringt. Was ich nicht verstehe ist dass man nur den Westen (vor allem USA) kritisiert, aber weniger kritisch zu anderen Ländern ist - wie z.B. Russland, China, Kuba, Nord Korea, Iran, etc.
Genauso habe ich nicht gesagt dass es richtig war, was man mit der ursprunglichen Bevölkerung in Nordamerika gemacht hat.
Zu der Freiheit und freien Marktwirtschaft: ich entscheide auch nicht über deine Hose, dein Handy, deinen Rechner, dein Auto, Wohnung/Haus. Weil es DEIN Eigentum ist und es gehört nur DIR. Du hast es Dir durch DEINE Arbeit verdient, durch deine Zeit und durch deine Anstrengung. Nur du hast die Freiheit zu entscheiden, was du mit deinen Sachen machst. Du kannst sie behalten, schenken, verkaufen, mehr daraus machen etc. Es ist nur deine Entscheidung. Oder wenn du noch nicht so weit bist (meine ich nicht böse, ich kenne dich nicht und weiß nicht ob du studierst/arbeitest) hast du das von deiner Familie bekommen. Was auch in Ordnung ist. Das selbe gehört wenn du eine eigene Firma hast, wenn dir eine Fabrik gehört etc. Es ist DEIN Eigentum. Darum lehne ich Kommunismus ab. Es wird nicht unterschieden, wer fleißig gearbeitet hat, wer überstunden gemacht hat, wer auf vieles verzichtet hat um etwas anderes dafür zu haben. Ich komme aus Prag und vor dem Kommunismus war es ein richtig reiches Land. Nach 40 Jahren sind wir nicht nach vorne gekommen, sondern umgekehrt. Aus eigener Erfahrung aus meiner Familie wo keiner ein böser Kapitalist war (sondern von der einer Seite nur ein mittelständischer Bauer und von der anderen ein Beamte in der Bank) bin ich der Meinung dass diese Systeme falsch sind. Es gibt da keine gerechte Belohnung, die Motivation verschwindet, alles wird verstatlicht, egal ob du durch Betrug oder harte Arbeit dazu gekommen bist. Bitte beschreibe mir ein gerechtes System, wo sich lohnt zu arbeiten, zu anstrengen, wo man weißt dass man weiter kommt als jemand der keine Arbeit leistet.

Das was Chavez macht ist falsch. Er kann einige Zeit gegen die ekonomische Gesetze und Wirklichkeit kämpfen, solange das Land Öl hat, wird es auch möglich. Der Staat kann nicht alles kontrolieren, und besser machen gar nicht. Man wird es an den Ergebnissen sehen.
Tatsachen?
1) Z.B. die Öl-Firma Petróles de Venezuela hatte einen Gewinn von 4,8 Mrd US Dollar gemacht. Das ist im Vergleich zum vorrigen Jahr um 26 % weniger. Warum in Zeiten wo sich wirklich lohnt wenn man Öl hat? Wegen Chavez und seiner tollen Politik. (das erinnert mich an die oben beschriebenen Kommunisten die durch von ihnen durchgeführte Verstaatlichung ihren Ländern nur Armut gebracht haben.
2) Ein neues Schulgesetz, wo durch eine Propaganda den Kindern erzählt wird dass der Sozialismus in Venezuela ideal und unbesiegbar ist. Es gab mehrere Proteste von Lehrern und Proffessoren, dass Chavez eine ideologische Erziehung in die Schulen einführen will. (das erinnert mich an Castro und auch an die ideologische Erziehung im Nazi Deutschland - Hitler)
3) Chavez fängt an autoritativ zu regieren durch verschieden Dekreten, er spricht offen davon dass die Funktion der Präsidenten lebenslänglich sein sollte. (das erinnert mich an Castro)
Ein anderer (auch Linker, damit man mir nicht vorwirft dass ich nur gegen linken Politiker kritisch bin und sie nicht positiv bewerten kann) Politiker in Süd Amerika ist Luiz Inácio Lula da Silva - Brasilien. Seit dem er an der Macht ist, geht es Brasilien gut, Wirtschaft wächst, er steht auch für eine Pluralität im Land, macht keine populistische Politik wie Chavez und es funktioniert in Brasilien ziemlich gut. Oder Michelle Bachelet aus Chille - einem stabilsten und prosperiersten Land aus Süd Amerika. Präsidentin, die auch in die linke Richtung neigt, macht aber eine pragmatische Politik. Mal sehen wo Länder wie Brasilien oder Chille in der Zukunft werden und wie toll es den Menschen in Venezuela unter Chavez gehen wird.

Kommentar von totalfreedom am 2. Mai um 15:33 Uhr

Wir finden es alle toll, wenn Mineralölgesellschaften oder Stromanbieter die Möglichkeit haben, Milliarden an Gewinnen zu erwirtschaften…auch wenn sie uns dafür abzocken.

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 16:35 Uhr

Es gibt auch Kontrollmechanismen gegen Monopolen…
Du musst es nicht benutzen/zahlen.
Wenn es dir nicht gefällt, ziehe um, z.B. nach Nord Korea. Da gehört alles dem Staat und die Menschen leben sehr glücklich, haben genung Strom, leiden nicht an Essen-Mangel und bekommen alles was sie brauchen. Nicht wie hier in Deutschland wo schon die Strom-Preise so hoch sind dass man sich nur einen Rechner, Kühlschrank, Fernseher, Radio, Toaster, und sogar auch einen Herd erlauben kann.

Kommentar von jacomo am 2. Mai um 16:40 Uhr

danke, vor allem ‘jello’ als auch anderen zu diesem thema.

zu tobias und tomas muss ich wohl nichts mehr sagen.
die haben gerade zu diesem thema sehr eindrucksvoll und unbestreitbar ihren vorgefasst, mageren imperial-micrcosmos eindrucksvoll zur schau gestellt.
das ist gerade mal alles was sie ticken laesst. und da bleibt wohlweislich so ziemlich alles auf der strecke,..vor allem menschen. die zaehlen nicht im imperialen gedanken’gut’.

Kommentar von totalfreedom am 2. Mai um 16:54 Uhr

Mir fehlt gerade die Lust an Polemik.
Hier sind ein paar Links zum Thema “Jeder kann es schaffen im Kapitalismus”.

http://www.latent.de/Worte/JederSchaffen.html

http://www.neon.de/kat/wissen/ausbildung/60781.html

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/85506/index.html

Alles klar, Mr. Wunderbar ?

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 17:38 Uhr

@totalfreedom: ich habe nicht bahauptet dass es im Kapitalismus jeder schaffen kann - also verändere bitte nicht meine Aussagen.

Übrigens finde ich ein bisschen traurig wie einige Leute auf dieser Seite auf die anderen - die andererer Meinung sind, reagieren: “Mr. Wunderbar” , “Möge ihnen das Kaugummi im Halse stecken bleiben, so wie G.W. Bush beinahe die Bretzel” Schade, ich akzeptiere euere Meinung, versuche niemanden zu beleidigen und durch eine Diskussion vielleicht auch für mich neue Ergebnisse zu bekommen&meinen Horizont zu erweitern.

Kommentar von nemetico am 2. Mai um 17:54 Uhr

@tomas
Ich bestehe darauf, mit “Kaugummi möge ihnen im Halse stecken bleiben” nicht irgendwelche Leute gemeint zu haben, die “eine andere Meinung” haben. Ich sprach von publizistischen und medialen Söldnern, die alles andere als ihre “politische Meinung” verwursten, sondern aufgrund von “transatlantischen” Textbausteinen und Vorlagen arbeiten und ihren bezahlten Job tun. Aus deren Giftküchen stammt u.a. auch der Qaida - Fake. Und ich weiß ganz genau, daß es sie gibt, denn ich beobachte sie regelmäßig bei der Arbeit. Und diese wissen auch sehr genau, daß ich sie gemeint habe.
Ich sehe in der Tat auch keinen substanziellen Unterschied zwischen den Killern von Blackwater und ihren honorigeren “Kollegen” von der medialen Desinformationsfront, die das Killen erst möglich machen dadurch, daß der Bevölkerung durch “Wahrnehmungsmanagement” der Blick auf harte Realitäten verkleistert wird. Ein Julius Streicher wurde zum Tode verurteilt, obwohl er persönlich keinen direkten Mord begangen hatte. Abgesehen von der Tatsache, daß ich Gegner der Todesstrafe bin, frage ich mich angesichts des Ausmaßes der medialen Beeinflussung der Öffentlichkeit durch “Professionelle” (Söldner des Informationskrieges), ob diese nicht auch eine Mitverantwortung für die Massenmorde tragen, die sie vertuschen helfen.
Wenn Sie sich selbst da dazu zählen sollten, Tomas, ist das einzig und allein Ihre eigene Entscheidung und nicht meine. Ich denke, ich habe mich klar genug ausgedrückt.

Kommentar von nemetico am 2. Mai um 17:58 Uhr

Ecuadors Präsident Rafael Correa hatte zuvor der Idee der Präsidenten von Venezuela und Argentinien zugestimmt, die Südamerika-Bank als Gegenpart zu internationalen Finanzeinrichtungen zu gründen. Er hatte auch vorgeschlagen, eine einheitliche lateinamerikanische Währung einzuführen, wie es die Europäische Union gemacht hatte.

http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2467/35/

Kommentar von jacomo am 2. Mai um 18:48 Uhr

@tomas

“uebrigens finde ich ein bisschen traurig………”
oder:
“schade, ich akzeptiere eure meinung, versuche niemanden zu beleidigen und durch eine diskussion vielleicht auch fuer mich neue ergebnisse zu bekommen&meinen horizont zu erweitern.”

da kommen mir glatt die traenen.

nach be’gut’achten deiner gesammelten werke/meinungen, kannst du dir diese herzerweichende suelze sonst wohin schmieren.

deine aussagen/einstellungen sprechen gegen jede erweiterungsmoeglichkeit deines nicht vorhandenen horizont.

du versuchst niemanden zu beleidigen?
die ’seite’ die du vertrittst, und die menschen (in diesem fall chavez) die du, aus stupider willkuer, aufs uebelste verunstaltest, entbehrt jeglichste glaubwuerdigkeit.
sag mir doch einfach mal fuer was du stehst……..vergiss es…i don’t realy give a f…

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 20:06 Uhr

lol, weiter so jacomo :)
Dann wirst du nur mit Menschen diskutieren, die deiner Meinung sind. Ich finde es manchmal langweilig und besuche dann auch Seiten wie Politblog wo es andere Positionen zu den Themen gibt.
Freut mich nur dass mir bis jetzt niemand auf meinen Komentar um 15:08 geantwortet hat, statt dessen lese ich nur eine sehr schwache und einfache Kritik meiner Meinungen. Aber vielleicht bin ich selber schuld und sollte nie in diese Diskusion was schreiben, man erwartet eigentlich nur Bestätigung seiner Äusserungen und alles andere wird als stupide Willkür oder Unglaubwürdigkeit betrachtet. Ihr könnt schön über Freiheit des Einzelnen reden aber das ist auch alles. Jetzt verstehe ich aber die Popularität von Chavez bei manchen Menschen hier.

Kommentar von Tobias am 2. Mai um 20:45 Uhr

@ jacomo
Ich bezweifle, daß du meinen Kommentar überhaupt gelesen hast. Von verstehen ganz zu schweigen…

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 20:51 Uhr

@nemetico: meinst du diesen Julis Streicher?
> “Ab 1919 war er in verschiedenen völkischen Organsiationen aktiv, vor allem in der antisemitischen Deutsch-Sozialistischen Partei, die 1922 in der NSDAP aufging. 1923 war er führend am Hitler-Putsch in München beteiligt; 1923 gründete Streicher das nationalsozialistische Wochenblatt Der Stürmer, in dem er mit großer Wirkung eine hemmungslose antisemitische Hetze betrieb. Als einer der führenden Exponenten des radikalen Antisemitismus trug er mit seiner beispiellos primitiven Propaganda wesentlich zur antijüdischen Grundhaltung im Reich bei, die später die Judenverfolgungen bis hin zum Holocaust erst möglich machte, provozierte aber auch heftige Aversionen gegen die nationalsozialistische Hetze gegen die Juden.zwei Jahre später übernahm er die Leitung der NSDAP in Nordbayern, von 1928 bis 1940 war er Gauleiter in Franken und von 1933 bis 1945 saß er als Abgeordneter im Reichstag”
Wenn ja, bitte erkläre mir besser wie du es gemeint hast. Danke.

Kommentar von Tomas am 2. Mai um 20:53 Uhr

“Heil Hitler! Dies ist mein Purimfest 1946. Ich gehe zu Gott. Die Bolschewisten werden eines Tages Euch auch hängen.”

Letzte Worte vor Vollstreckung des Todesurteils.
Wow.
Wenn du diesen Menschen verteidigen willst, dann verstehe ich es überhaupt nicht. Und verurteilt wurde er im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess von 1946 . Im Anklagepunkt 4 (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) für schuldig befunden, zum Tod durch den Strang verurteilt und hingerichtet.

Kommentar von jacomo am 2. Mai um 21:17 Uhr

@tomas

“dann wirst du nur mit menschen diskutieren, die deiner meinung sind”

ich weis nicht, wie oft ich diesen spruch, fast ausschliesslich, von ‘deinesgleichen’ gehoert habe.
ja, ja … wir sind alle nur schulterklopfer.

wir haben durchaus verschiedene meinungen und ansichten in allen moeglichen bereichen.
der markanteste unterschied zwischen uns ‘gleichgesinnten’ und ‘deinesgleichen’, ist unsere gemeinsame basis.
und die ist im gegensatz zu deiner/’eurer’ basis, einfach lobenswert.

da deinesgleichen ausschliesslich nichts anderes im ’sinn’ haben, als staendig unsere gute basis anzugreifen, bezweifeln und unterstellend schlechtzumachen, ist ein consencus nahezu unmoeglich.

diese seite steht fuer meinungsfreiheit, ansonsten muesste man deinen dreck hier nicht ertragen muessen.
dies ist zb. nur eine der meinungsverschiedenheiten, die ich nicht nur mit der administration habe.
wenn auch recht undemokratisch, aber auf meiner seite waerst du nicht vertreten.
’cause i don’t need any more shit.

“freiheit des einzelnen”??……..du wuerdest ja nicht mal ‘vielen’ auch nur die chance fuer freiheit zugestehen.

Kommentar von Ralph Kutza am 2. Mai um 21:43 Uhr

Die Streicher-Hinrichtung wird übrigens von nicht wenigen Israelis in geradezu unglaublicher Weise interpretiert!
Siehe: http://ralph-kutza.de/Armageddon_ahoi_/armageddon_ahoi_.html

Kommentar von Jello am 2. Mai um 21:57 Uhr

@Tomas:

So freue dich einmal nicht zu früh das dir noch
keiner geantwortet hat. Ich habe zum Beispiel
auch andere Dinge zu tun als den ganzen Tag
vor dem PC zu sitzen und auf Diskussionen zu antworten.
Aber nun habe ich etwas Zeit.

Um eine lange Rede kurz zu machen:

Als erstes gehst Du nicht auf ein einziges Argument
betreffend Chavez direkt ein. Stattdesen greifst du auf
den ältesten Trick für eine Debatte zurück:
Du baust dir einen Strohmann-Argument und prügelst dann
drauf ein.

Erstens einmal wer hat hier irgendwie den Kommunismus
gelobt? Wer will hier den Kommunismus wieder.
Oder behauptest du ernsthaft das jemand er den
Kapitalismus kritisiert, die basisdemokratischen Entwicklungen
gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich in Venezuela begrüßt,
ist ein Kommunist? Demokratischer Sozialismus ist kein
Kommunismus. Es ist Demokratie ohne die perverse kranke Wirtschaftsform
des Kapitalismus. Etwas das man von der Mehrheit der Diktatoren die
weltweit von den USA eingesetzt wurden nicht behaupten kann. V
om Schah in Persien über Pinochet zu Suharto dem Massenmörder
von Ost-Timor (falls du überhaupt weißt was dort passiert ist).
Die liste liesse sich beliebig erweitern.
Auf jeden fall ist das die plumpe Kommunistekarte die gleich gezogen
wird um jegliche Kritik am Kapitalismus zu diffamieren.
Argumentativ ist das ein Luftnummer.

Die freie wahl einer Hose oder eines Handys indirekt mit dem Besitz
einer Fabrik gleichzustellen und zu sagen das man damit machen kann
was man will ist natürlich auch etwas von der Rolle.

Wenn der Besitzer sich selber reinstellt und dort Produziert kann er machen
was er will das ist richtig. Wenn er aber dort Leute beschäftigt die für Hungerlöhne
und unter miserablen Bedingungen schuften müssen damit der Herr Fabrikbesitzer
immer fettere Profite einfährt dann ist das etwas anderes.
Das ist dann nur die Freiheit der Ausbeutung sonst nichts.

Hier den Eindruck entstehen lassen zu wollen das nur die Leute
die hart arbeiten es schaffen können und die es nicht schaffen auch nicht hart
arbeiten ist auch reine Polemik.

Millionen Menschen arbeiten hart, sehr hart. Oft unter miserablen Bedingungen.
Und sie schaffen es eben nicht!
Ob der Zeitarbeiter, die Friseuse, Krankenschwester hier oder der Arbeitsklave
in der dritten Welt ist. Das diese Menschen eben auch das Recht haben anständig
zu leben und dies nur durch eine anständige Bezahlung erreichbar ist scheint dir
entagangen zu sein. Der Globale Markt lässt eben dies nicht zu und ist deshalb
Menschenfeindlich.

Zu Chavez hab ich bereits genug in den anderen Beiträgen geschrieben.
Einschließlich links zu Videos die sehr informativ ist.

Und deine Aussage du bist auch gegen Unrecht und findest nicht alles gut
was die USA bzw der Kapitalismus macht aber gleichzeitig hier lächerliche
Parolen runterzuleiern (wie oben erwähnt) ist ein Wiederspruch an sich.

Natürlich bist Du für den hemmungslosen Freien Markt und den Ansicht
das die Wirtschaft über die Menschen entscheiden soll. Den nichts
anderes ist dein Loblied über den Kapitalismus.

Aber eins sei noch zu Chavez gesagt. In Gegensatz zu Busch
ist er Demokratisch gewählt worden und nicht durch einen Wahlbetrug
wo der oberste Gericht der USA die Stimmenzählung beenden ließ
und ihn zum Präsidenten erklärt hat. Obwohl 2000 Al Gore die Mehrheit
hatte.
Chavez hatt auch keine anderen Länder unter fadenscheinigen Argumenten
überfallen. Irak z.B. (Massenvernichtungswaffen.. das ich nicht lache).
Er unterhält auch keine Foltergefängnisse die wie KZ´s geführt werden,
wohin Unschuldige entführt werden (Guantanamo z.b).
Dies bleibt den geschätzten Führer der „freien Welt“ dem Herrn George W.
Bush überlassen.

Und zu Lula da Silva. Weißt du was er als erstes gemacht hat nachdem
er wiedergewählt worden ist? Er ist nach Venezuela gereist und hat
Chavez bei seinem Wahlkampf unterstützt. Zudem hat Venezuela erst
kürzlich Brasilien mit über 4 Milliarden Dollar unterstützt.
Damit will ich dir nur sagen die Lateinamerikaner wissen sehr genau
wo die Zukunft liegt und die ist mit Sicherheit nicht im Neoliberalen
Model.

So wie ich das rauslese bist du Tscheche. Fein. Ich selbst habe
Verwandte und Bekannte in einem ehemals Kommunistischen Land.
In Ungarn. Ich befürworte mit Sicherheit nicht den Kommunismus
weil er ebenso eine autoritäre Regierungsform ist wie der Kapitalismus.
Aber das es dem Durchschnittsbürger im neuen Martkwirtschaftlichen
System um längen schlechter geht als früher ist eine Tatsache.
Reich und Wohlhabend sind nur die wenigsten geworden. Die meisten
Arbeiten dafür in 2 –3 Jobs um auch nur annähernd über die Runden
zu kommen. Und es wird nicht besser sondern immer schlechter.
Die Lösung? Zurück zum Kommunismus? Mit Sicherheit nicht.
Aber auch nicht weiter im Raubtier Kapitalismus der den meisten
Menschen nur Elend und Perspektivlosigkeit bringt.

Anderseits muss ich Dir auch ganz ehrlich sagen das ich deine
Art zu diskutieren sehr gut kenne. Dialektische Rabulistik nennt man
das. Argumentativ bringst du nur Schlagwörter, Diffamierungen,
verdrehst die Tatsachen und stellst dich hier vordergründig als Opfer
dar. Das ist die Technik um auf alle Fälle recht zu behalten auch wenn
man keinerlei Argumente hat.
Wenn ich mir auch deine Onlinezeit anschaue und sehe das Du
innerhalb kürzester Zeit auf jede Antwort reagierst scheinst Du wirklich
nicht viel anderes zu tun als den ganzen Tag vor dem PC zu sitzen
und in Foren herum zu trollen.

Dies lässt zwei Schlüsse zu:
Entweder hast du viel zu viel Zeit und bist davon überzeugt oder
auch bessesen deine Meinung um jeden Preis durchzusetzen.

Oder aber bist du ganz einfach ein professioneller Mitarbeiter
einer PR Firma die dazu da sind in Politischen Foren Meinungsbildend
aufzutreten und unliebsame Meinungen zu diskreditieren.

Und nein das ist keine Verschwörungstheorie die mir fliegende Untertassen
oder die weisen von Zion verraten haben. Sonder ich kenne persönlich jemanden
der Genau das für eine PR Agentur Macht die von einem Wirtschaftsverband
genau dafür bezahlt wird. Wie gesagt ich weiss es nicht ob Du sojemand bist.

Dein Postingsverlauf und deine Argumentationstechnik lassen das aber durchaus
als eine Möglichkeit erscheinen.

Kommentar von jacomo am 2. Mai um 22:15 Uhr

okayyyyhhh
dann halt auch noch mal der tobias:

“” @ jacomo
ich bezweifle, dass du meinen kommentar ueberhaupt gelesen hast.
von verstehen ganz zu schweigen…”"

was gibts denn daran nicht zu verstehen?

du verstehst (m)ein grundprinzip nicht:
ich kann fast jede meinung respektieren, ich muss sie ja nicht akzeptieren.
in deinem fall, respect is not an option, geschweige denn akzeptanz.
ich verstehe durchaus den inhalt deiner ‘kommentare’, waere ich, wie du annimst, dazu nicht faehig, haettest du kein problem. (zumindest nicht mit mir)

fuer mich sind typen wie du, tomas und andere euresgleichen, nur primitiv-provokativ ohne substanz. und ich sehe euch ausschliesslich als impertinente, penetrante belaestigung.

viva chavez und dem sozialismus des 21sten jahrhunderts.
this will be the century of latino-america…and i hope it will..

Kommentar von Tobias am 2. Mai um 22:51 Uhr

Also erstmal zeugt das ja von deinem offensichtlichen Un-Verständnis meiner Aussagen, wenn du sie allen ernstes mit denen von tomas in einem Topf wirfst.

Und außerdem möchte ich jetzt noch etwas Persönliches loswerden:
Ich war auch vor einigen Jahren noch auf diesem viva-Sozialismus trip aber das ist einfach nur naiv. Der Sozialimus ist der fetteste Angelhaken in der Geschichte der Menschheit und er bedeutet nichts anderes als den Abstieg der Menschnheit in die Sklaverei.
Außerdem Frage ich mich ,was die ganzen Leuten, die nach Sozialismus rufen noch wollen? Die gesamte EU (und die Vereinigten Staaten immer mehr) ist in so einer erschreckenden und erdrückenden freiheitsberaubenden Art und Weise bereits sozialisiert, das einem nur Angst und Bange werden kann, wenn man es erstmal begreift. Also schalt mal deine Birne ein
und überlege dir nocheinmal ganz genau, für was du hier eigentlich Werbung machst.
Denn nicht die unterdrückten Massen, sondern die Machtbesessenen Superreichen werden es dir danken, wenn du hier für den Sozialismus die Werbetrommel rührst.

Kommentar von Anna am 2. Mai um 23:09 Uhr

@Tobias

Der Sozialimus ist der fetteste Angelhaken in der Geschichte der Menschheit und er bedeutet nichts anderes als den Abstieg der Menschnheit in die Sklaverei.

Öhm … könntest du diese deine Aussage bitte mal einleuchtend begründen? Vielleicht war ich ja 22 Jahre lang Sklavin und hab es gar nicht gemerkt … Ich lerne gern dazu.

Kommentar von jacomo am 3. Mai um 06:39 Uhr

@tobias

mein unverstaendnis zu deinen aussagen……….
mist, jetzt hab ich wieder was nich verstanden.

uebrigens war ich noch nie auf dem viva-sozialismus trip.
so naiv bin ich nicht.
mein viva gilt ‘exclusiv’ den menschen in venezuela und chavez.
das laueft naemlich momentan ganz gut. und ich viva fuer den rest suedamerikas und fuer jeden einzelnen, dem es durch diese entwicklung/sozialismus, besser geht…solange es dauern mag.

ich schalt jetzt mal meine ‘birne’ ein:
“”die gesamte EU (und die vereinigten staaten immer mehr) ist in so einer erschreckenden und erdrueckenden freiheitsberaubenden art und weise bereits sozialisiert, das einem nur angst und bange werden kann, wenn man es erst mal begreift,”"

(shit, immer noch kein licht…ich glaub meine birne is kaputt)

“”denn nicht die unterdrueckten massen, sondern die machtbesessenen superreichen werden es dir danken, wenn du hier fuer den sozialismus die werbetrommel ruehrst.”"

ach so ist das,…aber wie du sagst,.. “es” muss man erst mal begreifen.
ich dachte immer, das waere alles ganz und total anders.

nun,..du hasts in worte gefasst, und wenn du das tatsaechlich alles so meinst, tippe ich auf lockere schraube,..und mein 60watt birnchen, works just fine.

nun, ..da kommt ja bestimmt noch was.
hab schon mein sabberlaetzchen bereit liegen ( unkontrolliertes lachen laesst mich exzessiv gaafern)
ich befuerchte auch, dass ich auch das nicht verstehen werde.
da bin ich auch froh drum.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 10:08 Uhr

Jo, zwei Wörter noch : Wach auf

Kommentar von totalfreedom am 3. Mai um 11:01 Uhr

…und es ward Licht.

Kommentar von Anna am 3. Mai um 11:04 Uhr

So drückt man sich um die Begründung von aus der Luft gegriffenen Behauptungen.

Kommentar von Tomas am 3. Mai um 11:31 Uhr

@Jello: ja, ich bin ein bezahlter PR Mitarbeiter und meine Arbeit ist in solche Diskussionen zu schreiben. Ich kontroliere die Inhalte und schicke alles in die CIA Zentrale.
Egal ob ich dir jetzt schreibe dass ich gestern im Internet fast den ganzen Tag online war weil ich vorher Blut gespendet habe oder dass ich während dessen auch noch was anderes gemacht habe, du wirst immer nur diese kranken Gedanken über PR, Weltverschwörung, CIA usw. im Kopf haben.
Den meisten Menschen in CZ, Ungarn, SVK etc. geht es viel besser als früher, der Wohlstand ist höher, man kann reisen, es gibt Redefreiheit usw. Nicht allen aber vielen. Obwohl die Grenze offen sind, muss heute kein Mensch nach Westen fliehen wie es noch vor 20 Jahren der Fall war.

Aber was erzähle ich dir, du kennst es besser, alles anderes ist für dich einfach nur dumm, ausgedacht, bezahlt usw.
Dann bleibe einfach da wo du bist mit deinen Vorurteilen. Gib der Gesellschaft und dem Staat oder der Wirtschaft Schuld für alles, was du nicht hast, machen kannst oder haben kannst, die anderen sind schuld, du nicht, du bist der beste.
Die beste Entscheidung wäre dass du nach Venezuela, Kuba oder Nord Korea umziehst. Sie werden dich willkommen heißen. Mit solchen wie du bist können die ihre Propaganda in der Bevölkerung weiter machen. Naive Menschen brauche sie, die aus Westen sogar noch mehr.
Für mich ist die Diskussion hier damit beendet. Es hat keinen Sinn mit Leuten wie du bist zu diskutieren, man kann nicht eine andere Meinung haben. Lebe dein einfaches Leben wo du nur schwarz/weiss unterscheidest, habe Angst vor den PR Agenten, bösen Verschwörungen und lobe Leute wie Castro, Chavez etc. Viel wirst du damit nicht schaffen und in 10, 20 oder 30 Jahren wirst du da sein wo du jetzt bist(und verstehe unter diesem Satz was du willst, es ist mir egal, du interpretierst dir sowieso alles wie du willst) Ja, deine Entscheidung. Wundere dich nicht und sei nicht neidisch wenn es Anderen besser geht. Die meisten Menschen in der Gesellschaft sind zum Glück nicht so eingebildet wie du.

Kommentar von totalfreedom am 3. Mai um 12:15 Uhr

Den meisten Menschen in CZ, Ungarn, SVK etc. ging es in Zeiten des Kommunismus viel besser als den Menschen in hungerleidenden und nach Trinkwasser dürstenden Entwicklungsländern.
Na…klickt`s langsam ?
Das, was du als tolle neue Erfahrung empfindest, haben wir bereits durchgekaut. In unserem System gibt es viele Dinge, die man ändern/verbessern könnte.

Das heisst…wir brauchen sind Upgrades.

Kommentar von Jello am 3. Mai um 13:20 Uhr

“Den meisten Menschen in CZ, Ungarn, SVK etc. geht es viel besser als früher, der Wohlstand ist höher, man kann reisen, es gibt Redefreiheit usw. Nicht allen aber vielen. Obwohl die Grenze offen sind, muss heute kein Mensch nach Westen fliehen wie es noch vor 20 Jahren der Fall war.”

Tut mir leid.. mit dem Kommentar zeigst du nur das du keinen blassen Schimmer hast. Vielleicht solltest du mal deinen Kopf aus dem Arsch ziehen und mal mit einfachen Leute reden drüben wie es ihnen geht. Einer Minderheit mag es besser gehen der Mehrheit mit Sicherheit nicht. Ja was für Freiheiten haben sie den? Das sie reisen könnten? Sicher nur fehlt ihnen dazu jetzt das Geld. Das jetzt gewisse Supermärkte voll sind mit tollen Waren die sich aber nur eine Minderheit leisten kann? Der durchschnittliche Ungar ernährt sich von Brot, Nudeln und Kartoffeln. Fleisch oder was besseres leistet er sich 2 Mal im Monat wenn es hochkommt. Zumindest hatte im bösen Kommunismus jeder einen vollen Kühlschrank. Das hat er heute nicht mehr.
Weiter zu diskutieren lohnt sich mit dir auch nicht wirklich da Du
der Typische ahnungslose durchschnittsidiot bist der seine vorgefertigte Meinung aus den Medien bezieht. Du wärst ein guter Staatsbürger in Orwells 1984.

Und mit Verlaub.. deine Tips ich solle nach Nordkorea auswandern.. kannst du dir in den Arsch stecken. Du bist nur ein dummer kleiner idiot… ein rädchen im getriebe. Borg Drohne 08/15. Diskussion beendet und nun geh sterben.

Kommentar von undercoverbuster am 3. Mai um 13:32 Uhr

@alle

Peinigt doch den armen Tomas nicht so. Wenn er Lohnschreiber sein sollte, dann denkt daran, was für einen schweren und undankbaren Job er doch hat.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 13:58 Uhr

@ Anna

Es geht um Kontrolle. Der Sozialismus dient nur dazu, die Menschen zu kontrollieren. Der Sozialismus wurde auch keineswegs von einer augebeuteten, unterprivilegierten Unterschicht erdacht.
Schulen, Krankenhäuser, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Pfegeversicherung, Altersheime, …. die Liste kann endlos fortgeführt werden….. Das sind alles Kontrollmechanismen.
Die Alphabetisierungskampagne nach der russischen Revolution verfolgte das gleiche Ziel. Es geht nicht darum, den Menschen zu helfen und Gutes zu tun. Jeder der große politische Macht hat, interessiert sich einen Scheiß für Einzelschicksale.
Die den Sozialismus propagieren, erzählen den Leuten, er sei unvermeidbar und er würde die unterdrückten Massen befreien. Aber das sind alles Lügen. Ich kann es nicht oft genug schreiben: Lügen, Lügen, Lügen, Lügen, Lügen.
Niemand wird befreit, wir werden alle versklavt.
Das ist die Wirklichkeit.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 14:02 Uhr

“Du wärst ein guter Staatsbürger in Orwells 1984″

Du kannst dir den Konjunktiv sparen. 1984 hat schon begonnen.

Kommentar von Anna am 3. Mai um 14:27 Uhr

Schulen, Krankenhäuser, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Pfegeversicherung, Altersheime, …. die Liste kann endlos fortgeführt werden….. Das sind alles Kontrollmechanismen.

Kann es sein, daß du “sozial” mit “sozialistisch” verwechselst? “Sozialisiert” kommt von “sozial”, nicht von “Sozialismus”. Und diese Kontrollmechanismen sind sehr viel älter als der Sozialismus. Sie wurden erfunden, als der Mensch zur wirtschaftlichen Ressource degradiert wurde, die zu verwalten, zu erhalten und zu verteilen war. Das war eine rein kapitalistische Herangehensweise zur maximalen Ausnutzung der menschlichen Produktivkraft. Erst die Kritik daran (am “Manchester-Kapitalismus”) brachte die Idee des Kommunismus hervor, die dann von Lenin und Co zum “Sozialismus” abgewandelt wurde.

Es geht nicht darum, den Menschen zu helfen und Gutes zu tun. Jeder der große politische Macht hat, interessiert sich einen Scheiß für Einzelschicksale.

Es tut mir leid, daß du so verbittert bist.

Die den Sozialismus propagieren, erzählen den Leuten, er sei unvermeidbar und er würde die unterdrückten Massen befreien. Aber das sind alles Lügen.

Worauf stützt du diese Behauptung? Daß dir die gegenwärtigen Kontrollmechanismen zuwider sind? Lohn- oder Gehaltsbezieher der westlichen Welt sind heutzutage weit eher versklavt als jene damals im real existierenden Sozialismus, soviel ist mal sicher. Verschuldet waren die wenigsten DDR-Bürger, zu essen hatten alle immer genug, wenn auch die Auswahl nicht gerade berauschend war. Dafür gab es andere gravierende Probleme, gewiß. Aber mich würde wirklich interessieren, inwiefern ein sozialistisches Modell, wie es gerade in Venezuela gerade neu ausprobiert wird, deiner Meinung die einfachen Menschen, die “Masse” also, mehr versklavt als der neoliberale Ökonomismus, den wir hier gerade durchmachen.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 15:12 Uhr

Ich habe nie behauptet, das die Menschen jetzt mehr versklavt werden als vorher. Ich beahupte sie werden auf eine andere Art und Weise versklavt als vorher. Ich greife den Sozialismus an, weil ich ein Gegner von Kontrolle bin und ein Befürworter von Freiheit und von freien Märkten und einer freien Wirtschaft . Leider führen die freien Märkte in unserem heutigen Geldsystem dazu, das die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das Problem liegt aber an unserem Zinssystem, das es ermöglicht, nur mit Geld noch mehr Geld zu verdienen und den Gläubigern absolute Macht ermöglicht. Das Wort Kapitalismus hat Karl Marx erfunden. Kapitalismus bedeutet ja nichts anderes, als das dir gehört, was dir gehört. Allein die Abhängigkeit von den Kreditgebern führt ja zu unserer heutigen Misere. Aber die hat der gute Herr Marx in seinem Manifest natürlich nicht erwähnt. Er hat stattdessen eine Zentralbank gefordert. Die haben wir heute und sie ist in den USA im privatem Besitz und kontrolliert alle anderen Zentralbanken.

Übrigens ist der Zins in allen 3 monotheistischen Religionen verboten, aber laut Marx ist die Religion ja “Opium fürs Volk”.

Kommentar von jacomo am 3. Mai um 16:59 Uhr

wach auf ?

in was ? …deiner multiblen persoenlichkeitszwangsjacke?
hoert sich an, wie ne gruppe von tobias’n, wo nach jedem satz ‘n anderer an der tastatur sitzt.

vielleicht solltet ‘ihr alle” mal zusammen lesen, was ihr da vezapft.
das ist hochgradig laecherlich.

du bist ein gegner von kontrolle.
fuer freiheit, freie maerkte und freie wirtschaft.
zumindest siehst du ein, dass das nicht funktioniert….geldsystem, arme, reich, zinssystem…bla..bla.

“kapitalismus bedeutet ja nichts anderes, als das dir gehoert, was dir gehoert”
bei der gelegenheit, ist man dann abhaengig von den kreditgebern, ……es gehoert einem also gar nichts, und zum schluss gehoert alles den zentralbanken…..okay?
‘fast vergessen:
zu guterletzt kommt noch bergprediger-tobias, mit dem zinsverbot der 3 megareichen religionen und marx mit seinem ‘opium’ ist sowieso an allem schuld.

‘euer’ kommentar an ‘anna’, war nicht weniger bekloppt.

sozial…sozialistisch ueber den haufen geschmissen…’alles luegen.. niemand wird befreit..wir werden alle vesklavt……………………. das ist die wirklichkeit….eure wirklichkeit..tobias.

zurueck zu: viva sozial, sozialismus, demokratie und chavez.
es gibt schon zu viele menschen in sued-amerika, die davon profitieren.
das sollte man weder ignorieren und schon gar nicht imperial kaputt-laabern.

Kommentar von nemetico am 3. Mai um 17:04 Uhr

Ich greife den Sozialismus an, weil ich ein Gegner von Kontrolle bin und ein Befürworter von Freiheit und von freien Märkten und einer freien Wirtschaft .

Du greifst etwas an, was in der Form gar nicht existiert und befürwortest etwas, was als Illusion und Suggestion existiert. Real befürwortest du - bei allem sonstigen Gerede - den bestehenden weltweiten Zustand.

Leider führen die freien Märkte in unserem heutigen Geldsystem dazu, das die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.

“Leider, leider”. Du befürwortest also etwas, was leider, leider zum gegenwärtigen Zustand führt, aber glücklicherweise liegt das “Schuldige” “auf der Hand”: das “Geldsystem”.

Das Problem liegt aber an unserem Zinssystem, das es ermöglicht, nur mit Geld noch mehr Geld zu verdienen und den Gläubigern absolute Macht ermöglicht.

Du hast wirklich sehr wenig Ahnung von den Dingen, die weltweit vorgehen, und beschränkst dich auf (sogar schlechte) Wiedergabe von Gesellschen Formeln. Das “Zinssystem” ist also schuld. Und wie ist es bei islamischen Banken am Persischen Golf, die bekanntermaßen keinen Zins nehmen? In den Scheichtümern dort werden also angeblich nicht die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer?
Abgesehen davon, daß die These “Gläubiger” hätten “absolute Macht” ziemlicher Unsinn ist, was aber stört dich dann an Chavez Politik der Abkoppelung vom Dollar? Da muß natürlich mit pseudogesellianischem Gequatsche gegengehalten werden, denn das ist ja “Sozialismus”. Und das darf doch nicht sein, daß Bodenschätze nicht irgendwelchen “privaten” Konzernen gehören.

Das Wort Kapitalismus hat Karl Marx erfunden.

Das stimmt nicht, aber wenn du schon Gesell nicht richtig wiedergibst, wie soll es dir da erst mit Marx ergehen, den du noch weniger verstanden hast. Allerdings scheint dir Anti - Marx - Propaganda wohl das einzig wichtige an deiner Schreibe zu sein. Das ist ja noch nicht einmal gesellianisch, sondern einfach nur prokapitalistisch.

Kapitalismus bedeutet ja nichts anderes, als das dir gehört, was dir gehört.

Da diese Definition A = A eine Tautologie ist, bedeutet der ganze Satz eigentlich nichts. Fällt so was niemandem auf?

Allein die Abhängigkeit von den Kreditgebern führt ja zu unserer heutigen Misere.

Frag mal die 6 Millionen Arbeitslosen, ob ihre Abhängigkeit von “Kreditgebern” ihr Hauptproblem ist. Oder die abhängig Beschäftigten (Arbeiter und Angestellte). Selbst für einen Großteil der Selbständigen trifft das nicht zu, offenkundig hast du selbst von der Welt eines selbständigen Kleinproduzenten keine Ahnung. Aus dieser Welt aber entstammte Gesell und da machen seine Konzepte auch Sinne.
Ich möchte mal die Bank sehen, die einem kleinen Selbständigen auch nur einen Cent Kredit einräumt. Hast ein bißchen Gesell gelesen, nicht wahr? Solche Wiederkäuer wie dich hat auch ein Gesell nicht verdient.

Aber die hat der gute Herr Marx in seinem Manifest natürlich nicht erwähnt.

Was redest du für einen Quatsch, wenn du dieses “Manifest” gar nicht gelesen hast? Warum sollte er auch “Kreditgeber” im Manifest “erwähnen”?

Er hat stattdessen eine Zentralbank gefordert.

Das ist richtig. Übrigens, du Schlaumeier: ohne eine Zentralbank ist auch Silvio Gesells “Freigeld” schlechterdings nicht möglich. Eine “umlaufgesicherte Indexwährung” ist ohne eine steuernde Zentralbank nicht einen einzigen Tag herzustellen. Wenn du statt zu schwätzen auch mal schlicht an einen der verbreiteten Tauschringe, die meist auf Gesells Gedanken beruhen, teilgenommen hättest, dann wüßtest du das.

Die haben wir heute und sie ist in den USA im privatem Besitz und kontrolliert alle anderen Zentralbanken.

Darf ich höhnisch werden bei all diesem schreienden Unsinn: Die private Zentralbank der USA gehört einfach, wem sie gehört. Worüber beklagst du dich also? Ist doch alles, wie du es am besten findest. Nur nebenbei bemerkt: eine Zentralbank in privatem Besitz ist sicherlich das letzte, was ein Karl Marx gefordert hätte.
Aber so ist doch alles zur Zufriedenheit von dir, oder? Alles schön privat, Verluste werden “sozialisiert” und Gewinne “privatisiert”.

Übrigens ist der Zins in allen 3 monotheistischen Religionen verboten, aber laut Marx ist die Religion ja “Opium fürs Volk”.

Ich habe selten so viel seichtes Geschwätz in einem solch kurzen Text vorgefunden, mit Verlaub. Was soll denn dieser rappeldumme Satz? “Übrigens” ist das so auch nicht wahr (Ausnahme: der Islam, der wirklich exlizit Zins verbietet), oder kennst du nicht das Gleichnis von Jesus mit den Pfunden, die so schön arbeiten gehen?

Aber selbst wenn es stimmen würde mit den monotheistischen Religionen, was soll dann noch das falsche Marx - Zitat dabei (es ist nämlich falsch zitiert, aber Kenntnis von konkreten Texten würde ich dir selbst im Falle Gesell nicht unterstellen wollen)? Natürlich hast du keine Ahnung von allen Dingen, die du schreibt, warum sollte es hier anders sein.

Hinter deinem pseudo-gesellianischen Geschwätz verbirgt sich also letztlich nichts als eine durchgängige Polemik gegen Marx und den Sozialismus, mit welchem Sinn, bleibt offen.

Daß mit der “Abschaffung des Zinses” alle Probleme unserer Welt erledigt wären ist ein schönes Märchen. Die Rüstungsindustrie macht Gewinne nicht dadurch, daß sie Geld verleiht, sondern daß sie Waffen verkauft, die auch “verbraucht” werden. Abgesehen davon ist auch die Frage, wie der Zins denn “abgeschafft” werden könnte. Zwangsmaßnahmen vielleicht? Oder verstärkter Einsatz von Pastoren, Rabbis und Mullahs?

Quintessenz: Das “Zinssystem” ist an allem schuld. Und da es im Grunde nicht abgeschafft werden kann (dazu wäre die Kleinigkeit einer Zentralbank notwendig), ist mal wieder ordentlich dummes Zeug gepostet worden.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 19:17 Uhr

An nemetico:

“Du greifst etwas an, was in der Form gar nicht existiert und befürwortest etwas, was als Illusion und Suggestion existiert.”

Ich bin der Meinung, das es in dieser Form sehr wohl existiert.
Nennen wir es Vorstellung, dann stimmt es.

“Leider, leider”. Du befürwortest also etwas, was leider, leider zum gegenwärtigen Zustand führt, aber glücklicherweise liegt das “Schuldige” “auf der Hand”: das “Geldsystem”.

Ich befürworte das Prinzip von einem freien Markt.
Menschen, die ihre Waren und Dienstleistungen ohne Beschränkungen frei tauschen können. Ich bezweifle, das dies zu Armut und Hungersnöten führt.
Deutschland ist mit 1,6 Billionen Euro verschuldet.
Glücklicherweise glaube ich im Prinzip erkannt zu haben, was daran schuld ist.
Die Tatsache das der Staat Kredite aufnehmen muss, um sich am Leben zu erhalten bzw. zu existieren ist eher unglücklich.
Und das sich Leute gegenseitig für wertloses Papier umbringen beweist auch nur, das irgendetwas mit unserem Geldsystem nicht stimmen kann.

“Kapitalismus bedeutet ja nichts anderes, als das dir gehört, was dir gehört.

a diese Definition A = A eine Tautologie ist, bedeutet der ganze Satz eigentlich nichts. Fällt so was niemandem auf?”

Mir war das bewusst, als ich es geschrieben habe, aber wie soll ich es anders ausdrücken? Privateigentum ist doch die normalste Sache der Welt. Warum sollte man es abschaffen?

“Frag mal die 6 Millionen Arbeitslosen, ob ihre Abhängigkeit von “Kreditgebern” ihr Hauptproblem ist.”

Ich glaube bei dem meisten schon, denn ohne die Kreditgeber würde garnichts laufen. Die Arbeitgeber müssen möglichst billig produzieren, weil sie Kredite aufnehmen und bezahlen müssen.

“Hast ein bißchen Gesell gelesen, nicht wahr?”

Noch nicht einen Satz von ihm. Nur weil ich glaube, das verlangen von Zinsen ein Grundübel ist, macht es mich also wieder zu einem Anhänger und Sympathiesanten von irgendwem?

“Was redest du für einen Quatsch, wenn du dieses “Manifest” gar nicht gelesen hast? Warum sollte er auch “Kreditgeber” im Manifest “erwähnen”?”

Ich habe es gelesen. Weil die Kreditgeber von esentieller Wichtigkeit im Produktionsprozess ist. Er bietet erst die Möglichkeit, das überhaupt produziert werden kann.

du Schlaumeier

Willst du, das ich dich einen Schlaumier nenne, weil du zu Politik- und Wirtschaftsfragen eine differenzierte Meminung vertrittst?

“selbst wenn es stimmen würde”

Es stimmt.

“Abgesehen davon ist auch die Frage, wie der Zins denn “abgeschafft” werden könnte.”

Das ist eine gute und dringliche Frage.

“Die Rüstungsindustrie macht Gewinne nicht dadurch, daß sie Geld verleiht, sondern daß sie Waffen verkauft, die auch “verbraucht” werden.”

Die Rüstungsindustrie macht ihre Gewinne, weil sie “Problemlösungen” bietet,
die durch unser System hervorgerufen werden. Warum sonst sollte man den Irak und in Afghanistan annektieren? Auf dieser Welt ist von allem genug da. Auch Rohöl. Aber unser System verhindert, das es gerecht verteilt werden kann. Außerdem ist die Rüstungsindustrie so reich, das man davon ausgehen kann, dass sie auch mit Zinsgeschäften Geld verdient.

“Quintessenz: Das “Zinssystem” ist an allem schuld. Und da es im Grunde nicht abgeschafft werden kann (dazu wäre die Kleinigkeit einer Zentralbank notwendig), ist mal wieder ordentlich dummes Zeug gepostet worden.”

Es ist nicht an allem Schuld aber es trägt maßgeblich zu der heutigen Situation bei. Und wenigstens mache ich mir eigene Gedanken (Womit ich dir nicht unterstellen will, das du das nicht erfolgreich tust). Natürlich ist es einfacher Chavez’ Sozialismus zu verteidigen und daran zu glauben und sich mit seinen Millionen von Anhängern zu solidarisieren. Ich unterstelle Chavez auch keine menschenverachtenden Absichten aber Sozialismus kommt für mich nicht in Frage. Damit habe ich abgeschlossen.
Und noch etwas: Ich stelle hier mit Sicherheit nicht den Anspruch, das alles 100% richtig ist, was ich schreibe aber ich versuche hier nur meine ehrliche Meinung und mit Sicherheit differenzierte Meinung loszuwerden und wenn ich damit auf Ablehnung stoße kann ich damit leben.
Der Sinn warum ich hier Comments poste ist weil ich eine Diskussion führen will( Warum ich das will kann ich auch nicht genau sagen. Vielleicht würde eine Psychoanalyse helfen aber bitte nicht von jacomo) .Und eine Diskussion kann man eben nur mit der eigenen Meinung führen. Deshalb ist es gut, wenn du genauso deine eigene Meinung vertrittst und meine Ansichten auch heftig kritisiert, wenn sie dir nicht passen. Ich schreibe hier nicht weil ich einen Beliebtheitswettbewerb gewinnen will. Sicher will ich auch provozieren aber was ist daran verkehrt? Ich finde es nur verkehrt wenn man so wie jacomo darauf reagiert. Natürlich könnte ich auch meine Kernaussage in den Comments auf “Viva Chavez” und alles spitze so beschränken, aber das will ich nicht.

Kommentar von Tobias am 3. Mai um 19:19 Uhr

*Die Rüstungsindustrie macht ihre Gewinne, weil sie “Problemlösungen” bietet, für Probleme,
die durch unser System hervorgerufen werden.

Kommentar von Anna am 3. Mai um 22:27 Uhr

@ Tobias

Ich befürworte das Prinzip von einem freien Markt.
Menschen, die ihre Waren und Dienstleistungen ohne Beschränkungen frei tauschen können. Ich bezweifle, das dies zu Armut und Hungersnöten führt.

Was war dann das, was Mitte des 19. Jh. nach der Abschaffung der Kornzölle (Corn Laws) passiert ist? Sagen wir mal, in Irland und England? Freier Handel in einem freien Markt - mit welchen postwendenden Folgen?

Kommentar von nemetico am 3. Mai um 22:56 Uhr

In einem geschlossenen System, wo jeder Mensch sowohl über Produktivkräfte verfügt als auch über jeweils spezifisches “Talent”, würde ein “freier Markt” auch funktionieren und wäre da auch sinnvoll, z.B. innerhalb von Großgemeinschaften. Da machen Gesellianische Konzepte sogar einen großen Sinn (Tauschringe, Regionalwährungen).
Das ist aber etwas völlig anderes als wenn die Konzerne davon reden. Die meinen mit “freiem Markt” nur das Recht auf ungehinderte Ausplünderung und einen rechtsfreien Raum für sich selbst. Abgesehen davon dürfen die Ressourcen der Natur kein Privatbesitz sein, sondern müssen von der Gesellschaft verwaltet werden. Das meinen übrigens sowohl Gesell als auch Marx.
Das ist ein umfangreiches Thema.
Wenn aber in weltwirtschaftlichen Zusammenhängen von “freiem Markt” und “Privateigentum” gesprochen wird, meint das verschleiernd stets das Recht verschwindendend Weniger, den Rest der Menschheit und dir Ressourcen der Erde zu ruinieren.
Mehr habe ich im Augenblick nicht dazu zu sagen.
Und um die Imperiumstrolle ausdrücklich zu ärgern: Viva Chavez!

Kommentar von jacomo am 4. Mai um 16:29 Uhr

viva chavez,

hier ein guter vergleich, um das sozial/sozialistische unverstaendnis derer zu erhellen, die sich hier angesprochen fuehlen sollten.
http://www.0815-info.de/archiv/2007/mai/050702.php

viva chavez

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